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Die Öl-Heizung – was ist das eigentlich?

Eine Ölheizung erzeugt Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung durch die Verbrennung von Heizöl – einem flüssigen Brennstoff, der in Tankanlagen vor Ort gelagert wird. Wie die Gasheizung gehört auch das Heizen mit Öl zu einer der meist genutzten Heiztechnologien. So versorgen Ölheizungen heute (Stand 08/2016) etwas mehr als ein Viertel aller deutschen Wohngebäude mit Wärme für Heizung und Warmwasser.

Was zeichnet eine Öl-Heizung aus?

Während alte Ölheizungen nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen und häufig mehr Energie verbrauchen als nötig, sorgen moderne Öl-Brennwertkessel für eine hohe Effizienz. Denn zusätzlich zur Wärme, die direkt bei der Verbrennung gewonnen wird, nutzen sie auch im Abgas vorhandene Energie, die früher ungenutzt durch den Schornstein verschwand. Dieser sogenannte Brennwerteffekt macht es möglich, bis zu 98 Prozent der im Heizöl gespeicherten Energie zu nutzen. Das reduziert den Verbrauch, senkt die Heizkosten und hilft dazu, auch das Klima zu schützen.

Vitoladens 300 T 00015 Effizienter Standard: Die Öl-Brennwertheizung

Die Öl-Brennwertheizung ist heute Standard, wenn es um das Heizen mit Öl geht. Wie in den vorangegangenen Abschnitten beschrieben, arbeitet sie mit einem besonders hohen Wirkungsgrad und kann den eingesetzten Brennstoff bestmöglich ausnutzen. Vor allem bei dem Tausch einer alten Ölheizung führt sie durch den geringeren Verbrauch zu sinkenden Heizkosten und einer besseren Umweltbilanz. Die Systemtechnik ist langjährig erprobt und kann zuverlässig in jedem Haus eingesetzt werden, in dem es ausreichend Platz für die Öltanks gibt. Denn ja nach Energiebedarf können diese ein Volumen von 1.000 bis 3.000 Litern oder sogar größer einnehmen. Nachteilig am Heizen mit dem Brennstoff Öl ist die hohe Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.

Klimaschonende Kombination: Ölheizung mit Solarthermie

Geht es darum, sowohl die Heizkosten als auch die Klimaauswirkungen einer Ölheizung zu senken, empfiehlt sich die Kombination mit einer Solarthermie-Anlage. Denn diese fängt die kostenfreie Umweltenergie der Sonne auf und wandelt sie in Wärme um. Diese kann sowohl zur Warmwasserbereitung als auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden. Das senkt den Verbrauch und schont die Ölheizung, das Portemonnaie sowie die Umwelt. Kann die Solaranlage nicht genügend Energie in das System einbringen, schaltet die intelligente Regelung auf Heizen mit Öl um und stellt somit sicher, dass es im Haus zu jeder Zeit mollig warm wird.

Die Tankanlage: Was ist bei Öltanks im Haus zu beachten?

Entscheiden sich Bauherren oder Hausbesitzer für das Heizen mit Öl, muss auch eine Tankanlage installiert werden. Wie viel des flüssigen Brennstoffs dabei gelagert werden muss, hängt von der energetischen Qualität des Gebäudes ab. Ist diese besonders hoch, reicht eine kleinere Tankanlage aus.

Soll das Heizöl im Gebäude untergebracht werden, kommen meist Batterie-Anlagen zum Einsatz. Diese bestehen aus einzelnen Kunststoff-Modulen und können auch im Altbau oft ohne Weiteres installiert werden. Da Heizöl ein entzündbarer Brennstoff ist, ist die Lagerung im Gebäude jedoch mit besonderen Anforderungen verbunden. Die Wichtigsten haben wir hier zusammengestellt:

  • Werden mehr als 5.000 Liter Heizöl gelagert, muss der Wärmeerzeuger in einem getrennten Raum untergebracht werden.
  • Zwischen Tank und Wärmeerzeuger gilt ein Mindestabstand von einem Meter. Alternativ besteht die Möglichkeit, ein Blech als Strahlungsschutz einzusetzen.
  • Der Lagerraum darf kein Durchgangs-, Treppen- oder Dachraum sein.
  • Der Lagerraum muss mit einer selbstschließenden Tür versehen werden.
  • An mindestens zwei Seiten des Tanks muss ein Freiraum von 40 Zentimetern zur nächsten Wand eingeplant werden. Bei den übrigen Seiten reicht ein Abstand von 5 Zentimetern.
  • Mit Ausnahme doppelwandiger Tanks mit Leckage-Anzeige müssen die Behälter in einer wasserdichten Wanne aufgestellt werden. Diese wird in der Regel gemauert.
  • Je nach Bauordnung der Länder muss der Aufstellraum selbst hohe Brandschutzanforderungen erfüllen. Wände, Decken und Türen müssen dabei feuerhemmend (F30) sein.

Generell müssen die Tankanlagen von einem Fachbetrieb eingebaut und vor Inbetriebnahme bei der Wasserbehörde angezeigt werden. Darüber hinaus ist die Abnahme durch einen Sachverständigen in den meisten Fällen Pflicht.

Was kostet eine Ölheizung ?

Die Kosten einer Ölheizung setzen sich aus drei Teilen zusammen. Diese sind:

  • 1.) die Ölheizung selbst
  • 2.) die Tankanlage zur Öllagerung
  • 3.) die Brennstoffkosten im Betrieb

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